St. Sebastianus    St. Maternus     St. Georgius

St. - Sebastianus - Schützenbruderschaft

Am 19. Mai 1614 wurde die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft gegründet.

Im ganzen kam es in der Bruderschaft zu einem beständigen Wirken im Sinne der Jahrhunderte alten Tradition. Am 19.05.1959  feierte man das 50jährige Jubiläum von drei Schützenbrüdern: Paul Krings, Leonhard Rulands und Josef Heinrichs. Am 7.10.1962  gratulierte man dem Ehrenpräsidenten Matthias Paulzen, der länger als 60 Jahre der Bruderschaft angehörte, zum 90. Geburtstag. 1963 wurde der Schützenbruder Martin Hensgens aus Breberen, der in drei aufeinander folgenden Jahren den Königsvogel geschossen hatte, Kaiser der Bruderschaft.

 

St. - Maternus - Schützenbruderschaft

Die Ortschaften Brüxgen und Schümm wurden 1804 von der Pfarre Gangelt zu der Pfarre Breberen zugeordnet, ganz gegen den Willen der damaligen Bevölkerung. Damit war auch ein Ausscheiden aus der Schützenbruderschaft Gangelt verbunden. Man beschloss daraus eine eigene Bruderschaft zu gründen unter dem Titel des neuen Pfarrpatrons St. Maternus. Die Maternus-Bruderschaft nahm im 19. und 20. Jahrhundert eine ganz ähnliche Entwicklung wie die Sebastianus-Bruderschaft. Am 1.07.1957 veranstaltete sie ein großes Dekanats-Schützen- und Heimatfest, zugleich ein Kaiserfest, nachdem der Schützenbruder Hermann Hermanns aus Brüxgen, in den vorausgegangenen drei Jahren den Königsvogel abgeschossen hatte. 1968 wurde abermals ein Dekanatsschützenfest durch die Bruderschaft abgehalten.

 

St. - Georgius - Schützenbruderschaft

Am 26.04.1867 wurde in Breberen eine dritte Schützenbruderschaft, die St. Georgius-Bruderschaft, gegründet, die so genannten "Jungen Schützen". Da in den beiden bereits bestehenden Bruderschaften fast ausschließlich verheiratete Mitglieder waren, wollte man mit der Neugründung eine Junggesellen-Bruderschaft ( für die ganze Pfarre ) ins Leben rufen, die vor allem die Fest- und Kirmestage mit ihren Tanzvergnügen und überhaupt das Dorfleben mit Umzügen und öffentlichen Veranstaltungen gestalten sollte. Neu war auch, das der Schützenkönig sich eine Königin wählte, und das ein zweites Paar, Schützenknecht und Schützenmagd genannt, diese begleiten. 1888 feierte man ein großes Schützenfest. Nach dem 2. Weltkrieg wurde auch die Georgius-Bruderschaft erneuert.  Am 2.07.1950 feierte dann die Bruderschaft ein großes Dekanats- Schützen- und Heimatfest.